Als erstes verabschiedeten wir Moreno, den es zurück in die Schweiz zog. Nachdem er in den ICE eingestiegen war, machten wir uns wieder auf eine Sightseeingtour. Wiederum ging es zuerst zum Brandenburger Tor. Nach einer kleinen Erfrischung mit hübschen Models ging es der ursprünglichen Berliner Mauer entlang zum Holocaust Memorial. Dieses war sehr eindrücklich, herrscht doch eine sehr bedrückte Stimmung um das Mahnmal. Danach ging es weiter an der ehemaligen Reichskanzlei mit Führerbunker vorbei zum Potsdamer Platz. Plötzlich ist man an einem ganz modernen Ort. Dieser schnelle Wechsel ist sehr speziell. Da die Sonne auf unsere Häupter hinunter brennte gingen wir ins schützende Sony Center, um dort ein Eis zu essen. Die Architektur ist schlichtweg beeindruckend. Nach der Erfrischung marschierten wir durch das Quartier und probierten immer noch so gut es geht der ehemaligen Mauer zu folgen. Irgendwann kamen wir so zum Checkpoint Charlie. Als wir ins Hostel zurückkamen, sahen wir, dass sich im Bett von Moreno bereits jemand breit gemacht hatte. Da der fremde Mensch klar hörbar duschte, waren wir alle gespannt auf sein Erscheinen. Nur wenige Minuten später ging die Badzimmertüre auf und heraus kam ein fröhlicher Engländer aus Reading, der in Wokingham arbeitet! Wie klein die Welt doch ist… Kurzentschlossen stürzten wir uns zu viert ins Berliner Nachtleben. Wir wurden alles andere als enttäuscht. Das Berliner Nachtleben hielt, was weltweit gemunkelt wird. Wir endeten in einem Club mit 7 verschiedenen Dancefloors, voll mit Leuten (an einem Mittwoch!) und guter Technomusik.
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