Sonntag, 17. Juli 2011

Danke

Jeder Reiseblog hat sein Ende. Vielen Dank für das tägliche Verfolgen, vielleicht haben wir den einen oder anderen "gluschtig" gemacht? Eine Reise wie diese ist sehr zu empfehlen.

Ah ja, und Danke vielmals für die zahlreichen Kommentare. Sie waren äusserst anregend für uns!

Tim & Marius

12. + 13.7.2011 - Letzte Tage und Heimreise

Da wir am Vorabend früh zu Bett gegangen waren, hatten wir kein Problem damit, früh aufzustehen. Wir nahmen uns vor, durch die Stadt zu schlendern und die wichtigsten Plätze, Strassen, Gebäude und Brücken über die Donau anzuschauen. Da es sehr heiss war, mussten wir jedoch immer wieder Zwischenstopps im Schatten einlegen. Nach der Sightseeingtour ging es zurück ins Hostel, um für ein paar Stunden Siesta zu machen. Da wir am Vormorgen abgemacht hatten, die Holländerinnen am Abend zu treffen, probierten wir Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Dies scheiterte jedoch wegen dem schlechten Mobilfunknetz kläglich. Endlich, gegen 23:00 Uhr, hatten wir es doch noch geschafft. Mit einer illustren Truppe ging es in ein Nachtlokal, das dem Merkker in Baden doch sehr glich. Jedoch ein bisschen grösser... Nach dieser langen Nacht schliefen wir am nächsten Tag weit in den Tag hinein. Als wir endlich alle wach waren, entschieden wir uns, nicht mehr grosse Sprünge zu machen. Nochmals dick essen gehen, das war unser Programm! Nach dem Essen ging es dann doch hurtig zum Bahnhof, um in den letzen Zug einer langen Reise einzusteigen. Dabei mussten wir die eine oder andere Träne verdrücken... War es doch eine sehr schöne Zeit.





Mittwoch, 13. Juli 2011

11.07.2011 – Budapest

Doch der Schlaf währte nicht lange: Um 3.00 Uhr morgens wachten wir bereits wieder auf, da unsere Holländischen Zimmergenossinnen zurückkamen. Sie wurden durch einen neu eingezogenen Japaner derart erschreckt, sodass sie bei uns Zuflucht suchten. Nachdem sich die Lage beruhigt hatte, spielten wir Karten, erzählten Geschichten und sangen in unseren Landessprachen. Zu dieser Zeit wussten wir bereits, dass es nicht viel Schlaf geben würde. So kam es dann auch, wir gingen gegen 5.00 Uhr erneut zu Bett. Am frühen Morgen mussten wir dann auch bereits wieder los in Richtung Bahnhof, da unser Zug nach Budapest fuhr. Die Zugfahrt war insofern angenehm, da wir unser 6er-Abteil praktisch auf der ganzen Strecke behaupten konnten. Angekommen in Budapest waren wir zuerst einmal überwältigt von den Preisen. Ein Kebab gibt es hier für 1.50. Im Hostel angekommen, richteten wir uns ein und machten einen „Powernap“. Danach gingen wir ins Restaurant Paprika, welches unser Ex-Lehrer, welcher ab und zu Zeit in Budapest verbringt, empfohlen hat. Es hat sich gelohnt: Ein Esserlebnis sondergleichen hatten wir in unserem Leben wohl noch nie gehabt! Riesige Portionen, fein gewürzt und trotzdem tiefe Preise. Danach waren wir jedoch so träge, dass wir nur noch ins Bett krochen und einschliefen.






Montag, 11. Juli 2011

10.7.2011 – Zweiter Tag in Prag

Um 12:00 Uhr trafen wir uns in der Lobby, um die Stadt zu erkunden. Ausgerüstet mit Kameras, viel Wasser und Sonnenbrille ging es los. Es war heiss. Unglaublich heiss. Wir drei (Fitte, junge Männer) mussten doch tatsächlich immer wieder Zwischenstopps einlegen. Die Sonne brannte uns zu Boden. Vielleicht war die Reise von Skandinavien hierhin doch ein bisschen zu schnell? Da es zudem extrem feucht war, kamen wir uns wie in der Masoala Regenwaldhalle in Zürich vor. Dennoch bekamen wir einige gute Impressionen der Stadt. Als wir schweissgebadet zurückkehrten, kam uns die Idee, den dem Pool einen Besuch abzustatten. Und wie wir es genossen! Als wäre es nicht genug heiss, verbrachten wir zusätzlich Zeit in der Sauna. Danach hatten wir solchen Kohldampf, dass wir unser gesamtes Geld verassen. Dies und die Tatsache, dass wir am nächsten Morgen um 8:00 Uhr aufstehen mussten, führte dazu dass wir uns auf unser Zimmer zurückzogen. Dabei hatten wir endlich die Möglichkeit, alle drei Damen kennen zu lernen. Jedoch waren sie schon wieder auf dem Sprung. Begleitet durch Blitz und Donner schliefen wir ein.






9.7.2011 – Prag

Um 11:00 Uhr nahmen wir in Dresden den Zug, um nach Prag zu kommen. Da er leider überfüllt war und die Klimaanlage nach der Tschechischen Grenze ausfiel, wurde die Fahrt zu einer Tortur. In Prag freuten wir uns, hinaus in die frische Luft zu kommen. Nachdem wir alle unsere Resteuros in Kronen gewechselt hatten, suchten wir das Hostel auf, um endlich in einen kühleren Raum zu kommen. Dort angekommen, staunten wir nicht schlecht, das Hostel ist riesig und im Preis von nur 7 Euro ist sogar eine Sauna und ein Pool inklusive. Leider mussten wir eine weitere Stunde warten um einzuchecken. Da auch der Warteraum nicht wirklich kühl war, erreichte unser Schweissgestank einen klaren neuen Reiserekord. Endlich im Zimmer, schien das die Zimmergenossen nicht zu stören. Eine von drei hübschen Holländerinnen hiess uns im Zimmer herzlich willkommen und erzählte offenherzig von der Nacht zuvor. Nachdem wir uns endlich anständig erfrischte hatten und etwas gegessen hatten, trafen wir in der Hostelbar zwei Engländerinnen aus Chester, ebenfalls auf Interrailtour. Mit ihnen gingen wir in den „grössten Klub Zentraleuropas“ (was auch immer Zentraleuropa ist :P). Wegen Hitze, mittelmässiger Musik und zerborstenen Biergläsern waren wir auf dem Rückweg eher enttäuscht.





Samstag, 9. Juli 2011

8.7.2011 – Dresden (Hardcore Sightseeing)

Aufgestanden in Berlin wollten wir zuerst eine geführte Tour durch Berlin antreten. Als wir jedoch sahen, dass Regen aufzog, entschlossen wir uns, schon früher nach Dresden aufzubrechen. In Dresden angekommen, assen wir zuerst etwas. Nach der erfolgreichen Suche des Kangaroo Stop (Carls Zuhause!), machten wir uns auf in die historische Altstadt. Die Semperoper, Kathedrale und die Frauenkirche haben definitiv ihren Reiz. Da es sehr heiss und wir somit durstig waren besuchten wir die Wirtschaft zum Gänsedieb in der Weissen Gasse. Anschliessend nahmen wir an den „175 Jahre Jubiläum Sachsische Dampfschifffahrt“ Festivitäten teil. Als wir genug von Piratenshows, Bier und Schlagermusik hatten gingen wir auf die gegenüberliegende Elbewiese, um dort in der Mitte von tausenden Leuten zu chillen und Junggesellen unser Beileid auszudrücken. Zurück im Hostel trafen wir eine Australierin und eine Deutsche. Die Deutsche brachte es doch tatsächlich fertig, alle Sympathiepunkte von Deutschland innert 10 Minuten zu verspielen.









7.7.2011 – Dritter Tag in Berlin

Da die die Nacht davor so lange dauerte standen wir erst um 13:00 Uhr auf. Carl (the Aussie) und Marius entschieden sich eine weitere Tour durch die Stadt zu machen, Tim und Derrick (the English) wollten weiterschlafen, verständlicherweise  da sie am Vorabend länger im Club blieben.. Wir nahmen die S-Bahn bis zum Hackschen Markt um zu den nahegelegenen Hackschen Höfe zu gelangen. Eine ganz spezielle Atmosphäre herrscht in diesen Höfen, wie schön wäre es, da zu wohnen! Vor allem der eine mit zwei Bäumen in der Mitte hat einen ganz speziellen Charakter. Weiter ging es durch das Quartier zur Karl Marx Allee. Wahrlich eine Prachtstrasse, schon fast ein bisschen zu gross! Nach einer Flasche Wasser und einer kurzen Pause am Alexanderplatz nahmen wir die S-Bahn zur Haltestelle „Zoologischer Garten“. Dort wollten wir die Gedächtniskirche anschauen, leider wird sie jedoch momentan renoviert. Wir sahen also gar nichts! Doch wir hatten schnell eine neue Idee: Wir probierten Würste im KaDeWe. Und sie waren gut! Zurück im Hostel trafen wir den soeben aufgewachten Tim und kochten unser Nachtessen und wuschen unsere Kleider, wohl für ein letztes MalL. Danach schauten wir uns einen Psychofilm an, welcher nicht sonderlich gut war. Danach gingen Tim und Carl noch auf die Dachterrasse um mit den Abschlussklassen eines Bayrischen Gymnasiums den letzten Abend zu feiern.