Dienstag, 31. Mai 2011

30.5.2011 – Manchester, York

Das war ein Tag! Früh aufgestanden fuhr der Meisterschaftsfeierteambus an uns vorbei. Wir waren den Stars hautnah. Gewisse Spieler zeigten bei der Parade durchaus Talent für eine Musikkarriere. Tausende Leute auf den Strassen Manchesters, obwohl es in Strömen regnete! Danach nahmen wir den Zug nach (New) York. Die Stadt zog uns sofort in ihren Bann. Die Kathedrale, die schmalen, mittelalterlichen Gassen und der Fluss weckten Erinnerungen an Baden. =D Die Stadt muss Etwas haben: Schon die Römer, Wikinger, Normannen und Sachsen fanden ihre Freude an der Stadt! Beim Nachtessen hatten wir unseren Spass: Drei Touristen am Tisch neben uns schienen zum ersten Mal in einem italienischen Restaurant zu sein. Nach halbstündiger Fragerei bestellen sie je ein Steak inklusive Beilage, ein Teller Pasta und eine Pizza. Sie würzten sogar Carbonara mit Balsamico! Wir werden nie herausfinden, ob sie es geschafft haben. Wir mussten weiter, denn wir hatten uns entschieden bei einem „Ghost Trail“ teilzunehmen. Leider sahen wir keine Geister, jedoch erzählte uns der Führer diverse lustige und schaurige Geschichten über die Stadt mit den offiziell meisten Geistern der Welt (504). Danach besuchten wir ein Pub, um dort beim abendlichen Pub Quiz unser Glück zu versuchen. Jedoch hatten wir kein Glück und scheiterten sang- und klanglos beim Benennen lokaler Schokolade =D.









29.5.2011 - Voraussichtlich letzter Tag in London

Wir widmeten den Tag Tipps von Verwandten und besuchten den Speaker’s Corner im Hyde Park und Covent Garden. Der Speaker’s Corner ist genial. Wir verbrachten ganze vier Stunden damit, unterschiedlichen Personen zuzuhören. Einer regte uns in Sokrates-Manier zum Nachdenken an, andere brachten uns zum Lachen und wiederum andere belästigten uns religiösem Fanatismus und bodenlosen Beweisen für Christus‘ Existenz. In Covent Garden lauschten wir traditioneller chinesischer Musik, sahen Magie und beobachteten Leute, welche sie aus aussichtslosen Situationen befreien konnten. Vor unserer Abfahrt Richtung Manchester nahmen wir unser Nachtessen in einem vietnamesischen Restaurant ein. Dabei liessen wir die Stäbchen unberührt! Sonst wäre der Zug wohl ohne uns in Manchester angekommen.




28.5.2011 – London, Champions League Final

Nach längerem Ausschlafen stand Marius auf, um ins British Museum zu gehen. Tim entschied sich ein bisschen länger zu schlafen und nochmals ins Naturhistorische Museum zu gehen. Danach trafen wir uns um 14:00 Uhr beim Eros am Piccadily Circus. Dieser war bereits von FC Barcelona-Anhängern eingenommen worden. Da es doch amüsant war, diesen Wilden zuzuschauen, verbrachten wir den Nachmittag damit, in der Stadt rumzuschlendern und die Atmosphäre aufzusaugen. Drei Stunden vor dem Spiel machten wir uns auf, einen Pub zu suchen. Wir fanden nach längerer Zeit einen perfekte Platz. Voll gestopft mit United-Anhängern tief in einem Keller OHNE Handyemfpang! Was will man mehr? Leider verlief das Spiel nicht nach den Wünschen von United. DER grosse Moment war jedoch das Tor Rooney’s. Das Lokal explodierte förmlich! Unvergesslich… Danach besichtigten wir noch kurz Camden Town bei Nacht und gingen dann eher früh ins Bett für einen Samstag, da die Musik überhaupt nicht unseren Vorstellungen entsprach.






27.5.2011 – London

Gegen den Mittag machten wir uns Richtung London auf. In London Waterloo angekommen, wollten wir so schnell wie möglich unser Hostel aufsuchen. Wir fanden es gleich neben dem Natural History Museum im „Baden Powell Haus“. Da das Museum gleich nebenan ist, besuchten wir als erstes in London das NHM. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, da es um 18:00 Uhr die Tore schliesst. Dennoch war es sehr interessant, am eindrücklichsten fanden wir die Wal-Abteilung in welcher es einen Blauwal zu bestaunen gab! Zurück im Hostel machten wir die Bekanntschaft mit drei Amerikanern, die auf einer dreiwöchigen Backpacker-Tour sind. Da wir uns auf Anhieb gut verstanden, gingen wir zusammen Richtung Piccadily um das Nachtleben von London am Leicester Square zu erforschen.


Freitag, 27. Mai 2011

26.5.2011 - Bath

Da wir am Abend für das Scouttreffen wieder zurück sein mussten, entschieden wir uns ins relativ nahe gelegene Bath baden zu gehen. Wir fanden dann auch ein mit viel Hingabe gebautes Thermalbad. Highlights darin waren die Dampfbäder und ein Dachbad auf dem sechsten Stock mit Aussicht auf die Kathedrale von Bath. Wow! Zudem ist Bath eine schöne Stadt, die Fundamente sind alle noch römischen Ursprungs. Dies merkt man dem Stadtplan auch an, ist er doch sehr unterschiedlich zu anderen Städten Englands. Nach einem Besuch im kleinsten Pub von Bath nahmen wir den Zug zurück nach Wokingham um die Gepflogenheiten der britischen Pfadfinder zu sehen. Dabei merkten wir, dass es viele Gemeinsamkeiten (Grundgedanke) aber auch grosse Unterschiede (erwachsene Leiter) gibt.





Donnerstag, 26. Mai 2011

25.05.2011 - Manchester United zum 3ten

Und wieder landeten wir im Old Trafford. Wir besuchten das Museum und die Stadiontour. Beides ist sehr interessant gestaltet, man lernt vieles über die spezielle Aura des „greatest club on earth“. Danach mussten wir uns bereits wieder auf den Weg Richtung Bahnhof machen, um den Zug nach Wokingham zu nehmen. Mussten wir doch am Donnerstagabend zurück in unserer Home Base sein, um am internationalen Scouttreff teilnehmen zu können, welcher extra für uns organisiert wurde!




24.05.2011 - Manchester United zum 2ten

Da wir am Vorabend bis in den Morgen hinein gefeiert hatten, schliefen wir heute aus. Gegen den Abend machten wir uns dann erneut auf den Weg zum Old Trafford. Denn heute stand das Testimonial von Gerry Neville auf dem Programm. Der Match gegen Juventus Turin sahen wir von den besten Plätzen aus (3 Reihe, direkt hinter dem Tor, in der Stretford End). Daher sahen wir die Stars wie David Beckham, Alessandro Del Piero, Luca Toni und natürlich Wayne Rooney einmal von ganz nahe. Das Resultat spielte dann auch überhaupt keine Rolle, da es einfach genial war.






Dienstag, 24. Mai 2011

23.5.2011 - Manchester

Nach einer mühsamen Nacht, da gewisse Leute im Zimmer weder Anstand noch Nicht-Schnarcher sind (zu extrem haben wir es noch nie erlebt, das ganze Zimmer bebte!), machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Die Stadt hat einen ganz eigenen Charakter. Die Mischung zwischen moderner und älterer Architektur ist sehr gelungen. Wir besuchten das MOSI (Museum of Science and Industry), was so etwa dem Verkehrshaus entspricht. Da Manchester City ihre Cupfeier am Abend in der Innenstadt abhielte, waren wir froh, dass wir uns ins Zimmer flüchten konnten. So viel hellblau ist nicht erträglich! Anschliessend preparierten wir  unseren tomatenlastigen Znacht, welchen wir aber sehr genossen. Am späteren Abend zogen wir los, um das Nachtleben von Manchester unsicher zu machen.








22.5.2011 – Manchester United

Der grosse Tag! Da wir im April Glück bei der Verlosung der Tickets hatten, durften wir die einmalige Chance nutzen beim letzten Heimspiel von United gegen Blackpool inklusive anschliessender Trophäenübergabe dabei zu sein. Dazu mussten wir jedoch schon früh in London den Zug nehmen, um rechtzeitig zum Anpfiff in Manchester anzukommen. Da es doch einige Cockney Reds gibt, waren wir nicht die einzigen im Zug. Sprich, die Fahrt glich einer Extrazugfahrt (wir mussten auf dem Boden Platz nehmen!) In Manchester angekommen platzierten wir so schnell wie möglich unser Gepäck in der Jugendherberge, um so schnell wie möglich die Atmosphäre um das ehrwürdige Old Trafford Stadion zu geniessen. Erst in der Lobby bemerkten wir jedoch, dass wir versehentlich im falschen Hotel gelandet waren – im Hilton Hotel. Diese erklärten uns jedoch gerne den Weg zur Herberge. Das Spiel danach war atemberaubend. Wir sahen 6 Tore, 4 davon auf der richtigen Seite, und ein singfreudiges Publikum. Am Abend fielen wir überglücklich und todmüde ins Bett.

Hilton Hotel

Jugendherberge




21.5.2011 – Reading

Heute stand Shopping in Reading auf dem Programm. Leider für die fleissigen Blogleser ohne Digitalkamera… Wir haben uns mit Schuhen, Polohemden und Socken eingedeckt. Dabei haben wir festgestellt, dass Reading eine wunderschöne Stadt ist, durch welche sich noch ein schmuckes Flüsschen schlängelt. Wenn wir schon beim Thema sind: Einen Kommentar zu hinterlassen ist absolut gebührenfrei exkl. dem Selbstbehalt der Kreditkartenfirma.

20.5.2011 – Paignton und Exeter

Nachdem Tim und Marios Vepshi ausgecheckt habenn, zog es uns mittels Zug in den berühmten Englischen Badeort Paignton. Dort hatten wir unsere Freude an 2-Pence-Spielautomaten und „Deal or no Deal“. Marius holte den zweithöchstmöglichen Gewinn und machte ein kleines Mädchen unglaublich glücklich. (Die Preise waren nicht wirklich für unsere Altersklasse gedacht!). Das Kind, welches Tim über den Weg lief, musste sich mit weit weniger begnügen. Nach dem Besuch in einem Poundstore nahmen wir den Zug nach Exeter, da uns der Ort zu touristisch schien. Die berühmte Kathedrale liess uns dort einen Zwischenstopp einlegen auf der Fahrt nach Wokingham. Die Kathedrale war wirklich schön, für einmal nicht so protzig! Nach einem kurzen Gespräch mit einem Senior-United-Supporter fuhren wir dann erschöpft zurück in unsere „Homebase“ nach Wokingham und schauten am Abend mit der ganzen Familie „Britain‘s got more talent“




Freitag, 20. Mai 2011

19.5.2011 – Torquay

Wir standen früh auf, da wir planten, das Eden Project zu besuchen. Jedoch fuhr der Zug unverständlicherweise 2 Minuten früher als angegeben und wir durften gezwungenermassen eine weitere halbe Stunde in St Ives verbringen. Immerhin stimmte das Wetter! Da die Engländer nicht viel von Anschlüssen zu verstehen scheinen, gaben wir die Idee Eden Project auf. Die Fahrt mit Zug und Bus wäre schlichtweg zu kompliziert und lang gewesen.  Den Zug nahmen wir trotzdem und zwar nach Torquay. Die „English Riviera“ durften wir nicht verpassen! Das Backpackers, in welchem wir untergebracht waren, war an guter Lage, bequem und nett. (Die Reservation lautete auf Marios Vepshi =D – Buchstabieren am Telefon scheint schwierig…) Jedoch waren wir die einzigen Gäste im ganzen Hostel! So hatten wir ein 12er-Zimmer für uns alleine – auch nicht schlecht! Zum Znacht gab es einen Burger (Tim) und Fish’n’Chips (Marius), beides so fettig zubereitet, dass wir direkt in einen tiefen Schlaf fielen, nachdem wir und eine Folge „Pumuckel“ anschauten.






Donnerstag, 19. Mai 2011

18.5.2011 - St Ives

Da wir am Abend vorher früh zu Bett geganen waren, standen wir früh auf und wollten so schnell ans Meer wie möglich. Auf dem Weg zum Meer marschierten wir durch eine extrem wilde Landschaft. Dabei sahen wir Pflanzen mit Blättern so gross wie wir und Schnecken in allen möglichen Farben. Die Bucht, die wir dann fanden, war auch "stunning". Weil das Wetter nicht ideal war, entschieden wir uns die öffentlichen Verkehrsmittel dem Wandern vorzuziehen. Die Zugfahrt nach St Ives war ein Erlebnis: Der Zug fährt entlang eines Sandstrandes riesigen Ausmasses. In St Ives angekommen schlenderten wir durch die Stadt und organisierten ein fishing-trip, um unser Nachtessen zu besorgen. Wir zogen dann einige Makrelen aus dem Atlantik. Wir lernten dabei zwei Schottinnen kennen, die uns netterweise einluden, den Fisch bei ihnen zu braten. So verbrachten wir einen netten Abend in einer kuscheligen Fischerhütte in einem der herzigsten Fischerorte der ganzen Welt.