Wir standen auf und (Oh Wunder!) das Wetter war perfekt. Praktisch wolkenloser Himmel, die Sonne in ihrer ganzen Pracht. So schnell wie möglich zogen wir uns an und machten uns auf Richtung Hafen, um dort unser Morgenessen einzunehmen. Danach gingen wir zur „Bryggen“, den alten Lagerhäusern aus der Zeit des grossen Schiffhandels. Speziell an diesen Häusern ist, dass sie beim Grossbrand von 1915 nicht abgebrannt waren. Da die Häuser 1915 aus Holz bestanden hatten, fiel praktisch die ganze Stadt dem Feuer zum Opfer. Diese wenigen Holzhäuser zeigen aber, was für ein Charme von ihnen ausgehen kann. Wir kämpften uns durch verwinkelte Gassen und Horden von japanischen Touristen, bis wir wieder herausgefunden hatten. Als nächstes stand das Naturhistorische Museum auf dem Programm. Da wir als Studenten hinein konnten, mussten wir keinen Eintritt bezahlen J Leider wurde die Hauptattraktion (Walskelette) gereinigt, so hatten wir schnell alles gesehen. Nett wurden wir jedoch darauf hingewiesen, dass wir mit derselben (gratis-) Eintrittskarte auch ins Kulturhistorische Museum konnten. Wir statteten dort also auch einen Besuch ab. Wikinger, Madagaskar und Russische Ikonen waren darin die Hauptthemen. Nach einer Kartenspielrunde im Studentenkaffee ging es zurück ins Hostel um dort an der „Waffle Night“ teilzunehmen. Jeden Mon- und Donnerstag gibt es Norwegische Waffeln mit Konfitüre und einem schrecklichen Karamellkäse. Nachdem wir wieder den ganzen Abend mit der Deutschen Schulklasse verbrachten, ging es um 23:00 Uhr auf den Nachtzug Richtung Oslo, um am folgenden Tag nach Kopenhagen weiterzureisen.
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