In Östersund stiegen wir aus dem Nachtzug aus. Der See und das Städtchen sahen schön aus und wit wollten in ein richtiges Bett! Gleich die erste Jugendherberge hatte Platz für uns, wir konnten das Zimmer bereits morgens um 8:00 beziehen. Dies ist sehr speziell, normalerweise kann man erst etwa um 16:00 einchecken. Wir danken dem Team, den so hatten wir die Möglichkeit ein bisschen nachzuschlafen. Als wir um 12:00 alle mehr oder weniger im gleichen Moment aufwachten (Fragt nicht wieso!), machten wir uns auf, im Touristenbüro Tipps zu holen. Dort wurde uns vorgeschlagen, ins Jamtli zu gehen. Dies entspricht in etwa dem Schweizerischen Ballenberg. Ein Freilichtmuseum mit Schauspielern, die das bäuerische Leben simulieren. Es war sehr interessant und wir lernten viel über das Leben im alten Skandinavien. Zudem feierten die Einheimischen noch "Midsommar", welches sie mit Volksliedern und Tanz zum Ausdruck brachten. Nachdem wir uns unter den Anleitungen unseres Italos Moreno Spaghetti kochten, gingen wir in Richtung Nattklubb. Dort lernten wir interessante, betrunkene, abzockende und hübsche junge Leute kennen. Die Gruppe, mit der wir die meiste Zeit verbrachten, luden uns noch zu ihnen nach Hause zur Afterparty ein. Es war grandios und wir hatten ausgemacht, uns am folgenden Tag erneut zu treffen! Langsam aber sicher gekennzeichnet vom langen Abend gingen wir um 6 Uhr in der Früh zurück ins Hostel. Natürlich bei hellstem Tageslicht!
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