Dienstag, 21. Juni 2011

20.6.2011 – Oslo

Aufgestanden, mussten wir uns wieder einmal um unsere Wäsche kümmern. In weiser Voraussicht hatten wir auch ein Hostel mit Waschsalon gewählt. Beim Waschen lernten wir einen Studenten aus Narvik kennen. Auf die Frage, was sie in der langen Dunkelzeit im Winter tun, meinte er: Snowboarden! Tönt doch gut… Nachdem die Wäsche getrocknet war, lagerten wir unsere Rucksäcke im Hostel und gingen in die Innenstadt von Oslo. Zuerst reservierten wir den Nacht- & Tagzug von Oslo nach Bodö via Trondheim. Es gab kleinere Verständnisprobleme, jedoch führten die grossen Bemühungen der hübschen Bahnangestellten zum richtigen Resultat. Danach zog es uns zur Oper. Ein faszinierender Bau: Der Untergrund aus purem Marmor leuchtet in hellem weiss, ist steiler als man anfangs annimmt und geht direkt ins Meer über. Da jedoch ein Unwetter nahte, flüchteten wir in das Bahnhofsgebäude ins Restaurant mit dem lustigen Ronald. Da es aber schnell wieder schön wurde, ging es weiter zum Königspalast über die Hauptflaniermeile in Oslo. Der Palast ist sehr schlicht und einfach, nicht vergleichbar mit dem in England. Weiter ging unsere Wanderroute zum Vigeland-park. Die Skulpturen, die es darin hat, sind unglaublich realistisch geschaffen. Alle möglichen Bewegungsabläufe sind dabei dargestellt! Nachdem wir im Park ein bisschen „chillten“, ging es zurück ins Hostel. Die Rucksäcke angeschnallt, marschierten wir zum Bahnhof, um dem bemitleidenswerten Moreno mitteilen zu können, dass wir eine 18-stündige Zugfahrt vor uns haben. (Moreno kam bereits mit dem Zug nach Oslo, fährt nun also 48 Stunden am Stück Zug!). Mit dem Wissen, lange keine Dunkelheit mehr zu sehen, fuhren wir pünktlich um 23:05 in Richtung Licht davon. Kurz darauf fanden wir in einen unruhigen Nachtzugschlafsesselschlaf.










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